Vendor-Lock-in
Der Backend-Wechsel gilt intern als Projektrisiko: Tausende Ladepunkte hängen direkt am Altsystem, jede Umstellung bedeutet Rekonfiguration im Feld – also bleibt alles, wie es ist.
NeLeSo OCPP Broker
Der NeLeSo OCPP Broker entkoppelt Ladepunkte von Backends. Migration, Parallelbetrieb und Rollback werden pro Ladepunkt planbar – ohne Big Bang und ohne Rekonfiguration im Feld.
Ein Baustein aus unserem Software-Baukasten – einzeln einsetzbar oder als Teil einer Lösung, die wir mit Ihnen bauen und testen.
Das Problem
Ladepunkte sind fest an ein Zielsystem verdrahtet, das Protokoll-Niveau im Feld ist gemischt, und jede Störung landet ungefiltert im Support. Drei Muster, die wir seit Jahren in Ladeparks sehen.
Der Backend-Wechsel gilt intern als Projektrisiko: Tausende Ladepunkte hängen direkt am Altsystem, jede Umstellung bedeutet Rekonfiguration im Feld – also bleibt alles, wie es ist.
OCPP-1.6-Bestand trifft auf 2.0.1-Anforderungen: Neue Backends, Zertifizierungen und Ausschreibungen verlangen Funktionen, die Ihre Bestandsgeräte von sich aus nie liefern werden.
Jedes Zielsystem muss jede Charger-Eigenheit kennen: Firmware-Macken, Hersteller-Dialekte und Verbindungsabbrüche schlagen ungefiltert im Backend auf – und im Support-Ticket.
Funktionen
Sechs Kernfunktionen, ein Ziel: Ladepunkte und Backends unabhängig voneinander betreiben – bei Betreibern im produktiven Betrieb erprobt.
Nachrichten werden regelbasiert geroutet – pro Charger, pro Gruppe oder pro Standort. Mehrere Backends laufen parallel, ohne dass ein Ladepunkt davon etwas mitbekommt.
Der Broker hält den vollständigen Stationszustand vor: Konfiguration, Status, letzte Messwerte. Abfragen beantwortet er direkt aus dem Cache – ohne Hardware-Roundtrip.
OCPP 1.6 ↔ 2.0.1 in beide Richtungen: Bestandsgeräte sprechen mit modernen Backends, ohne dass Firmware oder Zielsystem angepasst werden müssen.
Reconnect-Logik, Message-Queue und Auto-Resync fangen instabile Verbindungen ab. Laufende Ladevorgänge überstehen Backend-Neustarts und kurze Netzunterbrechungen.
Logs, Events und MeterValues werden zu verständlichen Ursachenketten: Statt Rohdaten sieht Ihr Support, was passiert ist – und was zu tun ist.
Ausgelegt auf hohe Session-Zahlen pro Node und im Dauerbetrieb erprobt – horizontal skalierbar und im Betrieb mit 24/7-Monitoring überwacht.
Zero-Downtime-Migration
Der Broker hält die Verbindung zu jedem Ladepunkt, während das Zielsystem dahinter wechselt. Jeder Schritt ist beobachtbar, jeder Schritt ist umkehrbar – und Ihre Sessions laufen durchgehend weiter.
Migrationspfad
Betriebsmodelle
Identischer Funktionsumfang in allen drei Modellen. Source Code inklusive.
Betrieb in unserer Cloud: der schnellste Start, mit Updates, Betrieb und 24/7-Monitoring durch das Team, das den Broker gebaut hat.
In Ihrem Rechenzentrum oder Ihrer Cloud-Umgebung: volle Datenhoheit, Anbindung an bestehende Systeme, betrieben von Ihrem Team – mit unserem Support.
Als Edge-Appliance direkt am Standort: für Umgebungen ohne dauerhafte Cloud-Anbindung, vorkonfiguriert und im Test-Lab geprüft.
NELESO EDGE APPLIANCE · TEST-LAB
Appliance
Die Edge-Appliance bringt den vollen Broker an den Standort: dieselbe Software, dieselben Routing-Regeln, derselbe Digital Twin – geprüft in unserem Test-Lab, bevor sie ins Feld geht.
FAQ
Ein OCPP Broker ist eine Middleware zwischen Ladepunkten und OCPP-Backends. Er terminiert die Verbindung jedes Ladepunkts, hält dessen Zustand in einem Digital Twin und routet Nachrichten regelbasiert an ein oder mehrere Zielsysteme. Dadurch lassen sich Backends wechseln, parallel betreiben oder testen, ohne dass am Ladepunkt etwas umkonfiguriert werden muss.
Den Broker, wenn Sie Ihr bestehendes oder künftiges Backend behalten und unabhängig davon werden wollen – für Migration, Multi-Backend-Betrieb oder Protokoll-Normalisierung. Ein komplettes CPMS, wenn Sie zusätzlich Betriebsoberfläche, Tarife und Abrechnung brauchen. Beides lässt sich kombinieren: Der Broker bildet den Unterbau, Module aus dem CPMS-Baukasten kommen nach Bedarf dazu.
Typischerweise Wochen statt Monate – abhängig von der Zahl der Standorte und dem Zustand des Bestands. Weil die Umschaltung pro Ladepunkt, Gruppe oder Standort erfolgt, ist die Migration pro Standort planbar und es gibt keinen Big Bang: Schatten-Anbindung und Vergleichsbetrieb laufen vorab, der Rollback bleibt jederzeit offen.
OCPP 1.6 und OCPP 2.0.1 laufen produktiv, OCPP 2.1 ist vorbereitet. Der Broker normalisiert zwischen den Versionen, sodass Bestandsgeräte mit OCPP 1.6 auch an Backends betrieben werden können, die OCPP 2.0.1 erwarten.
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