Big Bang
Alle Ladepunkte werden am selben Stichtag umgestellt: Ein einziger Fehler in der Konfiguration oder im Zielsystem trifft sofort den gesamten Ladepark – und der Rückweg ist genauso aufwendig wie der Hinweg.
Zero-Downtime-Migration
Big-Bang-Migrationen sind das gefürchtetste Projekt jedes CPO. Mit dem NeLeSo OCPP Broker werden sie Regelbetrieb – als geplantes Projekt mit Strategie, Probelauf und klarem Rückweg: Die Umschaltung erfolgt pro Ladepunkt, pro Gruppe oder pro Standort, ohne Downtime, ohne Stichtag, mit Rollback jederzeit.
Das Problem
Wer Backend oder CPMS wechselt, kämpft an drei Fronten gleichzeitig – und jede einzelne kann das Projekt kippen.
Alle Ladepunkte werden am selben Stichtag umgestellt: Ein einziger Fehler in der Konfiguration oder im Zielsystem trifft sofort den gesamten Ladepark – und der Rückweg ist genauso aufwendig wie der Hinweg.
Jeder Hersteller verbindet sich anders neu: unterschiedliche Konfigurationswege, Reconnect-Verhalten und Firmware-Stände machen aus einer Umstellung tausend Einzelfälle – viele davon nur vor Ort lösbar.
Während der Umstellung wird geladen: Abgebrochene Ladevorgänge kosten Umsatz, erzeugen Support-Tickets und beschädigen das Vertrauen von Fahrern und Standortpartnern.
Ablauf
Vergleich
Der Unterschied ist kein Werkzeug, sondern die Architektur: Der Broker entkoppelt Ladepunkte vom Zielsystem – damit verschwinden Stichtag, Downtime und Feldeinsätze aus dem Projektplan.
| Klassische Migration | Broker-Migration | |
|---|---|---|
| Downtime | Stunden bis Tage | 0s |
| Risiko | Alles auf einmal – ein Fehler trifft den ganzen Park | Pro Gruppe begrenzt und beobachtbar |
| Rollback | Schwierig bis praktisch unmöglich | Jederzeit, pro Ladepunkt |
| Zeitdruck | Fester Stichtag für alle | Eigenes Tempo, Standort für Standort |
| Firmware-Umkonfiguration | Jeder Ladepunkt einzeln, oft vor Ort | Einmalig auf den Broker – danach nie wieder |
Regulatorik 2026
Seit Januar 2026 ist ISO 15118 für neue AC-Ladepunkte Pflicht, OCPP 2.1 ist verfügbar – und der OCPP-1.6-Bestand braucht einen Migrationspfad Richtung 2.0.1. Der Broker normalisiert OCPP 1.6 ↔ 2.0.1 in beide Richtungen und verschafft Ihnen die Zeit, den Bestand in Ihrem Tempo nachzuziehen – statt unter Stichtagsdruck.
FAQ
Typischerweise Wochen statt Monate – abhängig von der Zahl der Standorte und dem Zustand des Bestands. Weil die Umschaltung pro Ladepunkt, Gruppe oder Standort erfolgt, ist die Migration pro Standort planbar: Schatten-Anbindung und Vergleichsbetrieb laufen vorab, umgeschaltet wird erst, wenn die Daten stimmen.
Einmalig: Jeder Ladepunkt wird ein einziges Mal auf den Broker umgestellt. Danach nie wieder – egal wie oft dahinter das Backend oder CPMS wechselt. Der Broker hält die Verbindung, das Zielsystem wird per Routing-Regel bestimmt.
Sie laufen weiter. Die Session-Stabilisierung des Brokers – Reconnect-Logik, Message-Queue und Auto-Resync – überbrückt die Umschaltung, sodass kein Ladevorgang abgebrochen wird und keine Transaktionsdaten verloren gehen.
Ja. Der Broker normalisiert OCPP 1.6 ↔ 2.0.1 in beide Richtungen. Bestandsgeräte mit OCPP 1.6 können so an ein Backend migriert werden, das OCPP 2.0.1 erwartet – ohne Firmware-Update und ohne Anpassung am Zielsystem.
Nächster Schritt