Zero-Downtime-Migration

Backend wechseln, ohne dass der Ladepark es merkt.

Big-Bang-Migrationen sind das gefürchtetste Projekt jedes CPO. Mit dem NeLeSo OCPP Broker werden sie Regelbetrieb – als geplantes Projekt mit Strategie, Probelauf und klarem Rückweg: Die Umschaltung erfolgt pro Ladepunkt, pro Gruppe oder pro Standort, ohne Downtime, ohne Stichtag, mit Rollback jederzeit.

CP-001 OCPP 1.6 CP-002 OCPP 2.0.1 CP-003 OCPP 1.6 CP-004 OCPP 2.0.1 BROKER Digital Twin Backend A Bestand Backend B Neu
routing: backend-a · sessions: stabil migrating 2/5 · sessions: unterbrechungsfrei routing: backend-b · downtime: 0s

Das Problem

Warum klassische Migrationen scheitern.

Wer Backend oder CPMS wechselt, kämpft an drei Fronten gleichzeitig – und jede einzelne kann das Projekt kippen.

Big Bang

Alle Ladepunkte werden am selben Stichtag umgestellt: Ein einziger Fehler in der Konfiguration oder im Zielsystem trifft sofort den gesamten Ladepark – und der Rückweg ist genauso aufwendig wie der Hinweg.

Firmware-Vielfalt

Jeder Hersteller verbindet sich anders neu: unterschiedliche Konfigurationswege, Reconnect-Verhalten und Firmware-Stände machen aus einer Umstellung tausend Einzelfälle – viele davon nur vor Ort lösbar.

Laufende Sessions

Während der Umstellung wird geladen: Abgebrochene Ladevorgänge kosten Umsatz, erzeugen Support-Tickets und beschädigen das Vertrauen von Fahrern und Standortpartnern.

Ablauf

So läuft eine Migration mit dem Broker.

Schatten-Anbindung Der Broker übernimmt die Verbindungen der Ladepunkte – Backend A bleibt führend, nichts ändert sich im Betrieb.
Vergleichsbetrieb Backend B empfängt denselben Datenstrom parallel; Abweichungen werden sichtbar, bevor sie zählen.
Gruppenweise Umschaltung Pro Ladepunkt, Gruppe oder Standort wechselt die Führung zu Backend B – Rollback bleibt jederzeit offen.
Abschluss Backend A wird abgeschaltet; das Ereignisjournal dokumentiert jeden Schritt der Migration.

Vergleich

Klassische Migration vs. Broker-Migration.

Der Unterschied ist kein Werkzeug, sondern die Architektur: Der Broker entkoppelt Ladepunkte vom Zielsystem – damit verschwinden Stichtag, Downtime und Feldeinsätze aus dem Projektplan.

Klassische Migration Broker-Migration
Downtime Stunden bis Tage 0s
Risiko Alles auf einmal – ein Fehler trifft den ganzen Park Pro Gruppe begrenzt und beobachtbar
Rollback Schwierig bis praktisch unmöglich Jederzeit, pro Ladepunkt
Zeitdruck Fester Stichtag für alle Eigenes Tempo, Standort für Standort
Firmware-Umkonfiguration Jeder Ladepunkt einzeln, oft vor Ort Einmalig auf den Broker – danach nie wieder

Regulatorik 2026

2026 ist das Jahr, in dem Bestandsparks nachziehen müssen.

Seit Januar 2026 ist ISO 15118 für neue AC-Ladepunkte Pflicht, OCPP 2.1 ist verfügbar – und der OCPP-1.6-Bestand braucht einen Migrationspfad Richtung 2.0.1. Der Broker normalisiert OCPP 1.6 ↔ 2.0.1 in beide Richtungen und verschafft Ihnen die Zeit, den Bestand in Ihrem Tempo nachzuziehen – statt unter Stichtagsdruck.

OCPP 1.6OCPP 2.0.1OCPP 2.1 readyOCPI 2.2 / 2.3ISO 15118-20Plug & ChargeEichrecht / OCMFXRechnung / ZUGFeRD

FAQ

Häufige Fragen zur OCPP-Migration.

Wie lange dauert eine Migration mit dem OCPP Broker?

Typischerweise Wochen statt Monate – abhängig von der Zahl der Standorte und dem Zustand des Bestands. Weil die Umschaltung pro Ladepunkt, Gruppe oder Standort erfolgt, ist die Migration pro Standort planbar: Schatten-Anbindung und Vergleichsbetrieb laufen vorab, umgeschaltet wird erst, wenn die Daten stimmen.

Müssen die Ladepunkte umkonfiguriert werden?

Einmalig: Jeder Ladepunkt wird ein einziges Mal auf den Broker umgestellt. Danach nie wieder – egal wie oft dahinter das Backend oder CPMS wechselt. Der Broker hält die Verbindung, das Zielsystem wird per Routing-Regel bestimmt.

Was passiert mit laufenden Ladevorgängen?

Sie laufen weiter. Die Session-Stabilisierung des Brokers – Reconnect-Logik, Message-Queue und Auto-Resync – überbrückt die Umschaltung, sodass kein Ladevorgang abgebrochen wird und keine Transaktionsdaten verloren gehen.

Geht die Migration auch von OCPP 1.6 auf OCPP 2.0.1?

Ja. Der Broker normalisiert OCPP 1.6 ↔ 2.0.1 in beide Richtungen. Bestandsgeräte mit OCPP 1.6 können so an ein Backend migriert werden, das OCPP 2.0.1 erwartet – ohne Firmware-Update und ohne Anpassung am Zielsystem.

Nächster Schritt

Der Migrations-Check zeigt, wie Ihr Bestand ohne Downtime umzieht.

Migrations-Check anfragen