Ausgangslage
DepotCharge liefert Depot-Ladelösungen aus einer Hand – von der Hardware bis zum Betrieb. Das Herzstück des Angebots, die Betriebsplattform, sollte dabei nicht auf einem Fremd-SaaS zu fremden Bedingungen laufen: Roadmap, Datenzugriff und Konditionen wären außerhalb der eigenen Kontrolle gelegen.
Gleichzeitig wollte DepotCharge kein eigenes Plattform-Team aufbauen, nur um Backend, Updates und Monitoring zu betreiben. Gesucht war beides zugleich: volle Daten- und Kostenhoheit in der eigenen Cloud – und ein Partner, der den Betrieb der Plattform übernimmt.
Vorgehen
Wir haben den NeLeSo-Stack – OCPP Broker, OCPP Server und CPMS-Module – direkt in der Azure-Instanz von DepotCharge deployt, als getrennte dev- und prod-Umgebung. Die Cloud-Ressourcen laufen in der Subscription des Kunden; jede Kostenstelle bleibt transparent.
Die DC-Lader der Depotkunden verbinden sich mit dem OCPP Broker als Entkopplungsschicht. Von dort gehen die Ladepunkte wahlweise an das integrierte CPMS – oder an ein bestehendes Backend des jeweiligen Depotkunden. So kann DepotCharge beide Welten bedienen, ohne je einen Ladepunkt umkonfigurieren zu müssen.
Updates, Monitoring und Betriebssupport liefern wir als Managed Service: signierte Releases laufen zuerst durch die dev-Umgebung, dann kontrolliert in die Produktion.
Ergebnis
DepotCharge betreibt heute seine eigene Plattform unter eigener Marke – in der eigenen Azure, mit vollständiger Datenhoheit über Betriebs- und Kundendaten, ohne dafür ein eigenes Plattform-Team aufbauen zu müssen.
Neue Depotkunden lassen sich flexibel anbinden: mit dem integrierten CPMS oder unter Beibehaltung ihres Bestands-Backends über den Broker. Eine Abhängigkeit von der Roadmap eines Fremd-SaaS besteht nicht mehr.
Eingesetzte Bausteine
OCPP Broker als Entkopplungsschicht, OCPP Server als Backend-Kern und Module aus dem CPMS-Baukasten – betrieben im Managed-Cloud-Modell: Deployment, signierte Updates und Betriebssupport durch NeLeSo, Cloud-Ressourcen und Daten beim Kunden.